banner.jpg
  • Apothekerin Harriet Schneider
  • Wilhelm-Strauß-Weg 9-10
  • 21109 Hamburg
  • Telefon: (040) 7541111
  • Fax: (040) 75492016
Anmelden | Registrieren
Drucken

Ohne Kater durch die Karnevals-Tage

Feuchtfröhliche Faschings-Feiern haben am nächsten Morgen nicht selten unangenehme Folgen. Mit unseren Tipps bringen die tollen Tage weniger Kopfweh und Übelkeit


Feiern geht auch ohne Kater

Nach der ausgelassenen Faschingsparty kommt nicht selten das böse Erwachen: Ein saftiger Kater macht uns mit Kopfschmerzen, Übelkeit und quälendem Durst zu schaffen. Beschwerden, die auch ohne ausführliche Erklärung jedem sofort klar machen, dass Alkoholkonsum – vor allem in größeren Mengen – ziemlich ungesund ist.

Eine Tatsache, die Jecken in diesen Tagen nicht gerne hören wollen und die Fakten deswegen möglicherweise einfach ignorieren. Aber liebe Karnevalisten, bitte weiterlesen! Wenn Sie schon partout nicht auf Bier, Wein & Co. in der fünften Jahreszeit verzichten wollen: Erfahren Sie hier, wie sie die schlimmsten Folgeerscheinungen vermeiden.

Tipps zur Katervorbeugung

Der beste Tipp lautet natürlich: Rechtzeitig aufhören zu trinken! Das versteht sich von selbst, gelingt aber eben nicht immer. Wir haben weitere wichtige Ratschläge, wie Sie dem Katzenjammer vorbeugen können:


Nicht durcheinander trinken

Bleiben Sie am besten bei einer Getränkesorte. Denn wer wild durcheinander trinkt, verliert schnell den Überblick über die tatsächlich getrunkene Menge. Auch zuckerreiche alkoholische Getränke wie Cocktails sind mit Vorsicht zu genießen. Denn ihre Süße überdeckt den Geschmack des Alkohols. So verführen sie leicht zu übermäßigem Konsum.

Flüssigkeitsentzug durch Alkohol beachten

Alkohol beeinflusst den Hormonhaushalt des Körpers. Es kommt zu einer Dehydrierung – das bedeutet: Der Körper verliert vor allem Wasser, aber auch wichtige Salze (Elektrolyte). Das erklärt den enormen Durst und den Heißhunger auf salzige Nahrungsmittel, den der Alkoholgenuss oft zur Folge hat. Die beste Vorbeugung wäre natürlich der Verzicht auf Alkohol. Wer nicht verzichten möchte, der sollte seinen Durst schon vor dem ersten alkoholischen Getränk mit Nichtalkoholischem löschen – zum Beispiel einem Glas Wasser oder Schorle. Auch zwischendurch empfiehlt es sich, immer wieder etwas Alkoholfreies zu trinken.

Grundlage schaffen

Trinken Sie nicht auf nüchternen Magen. Sonst steigt Ihnen der Alkohol besonders leicht zu Kopf. Denn er gelangt dann umso schneller ins Blut, und Sie verlieren die Kontrolle über ihren Getränkekonsum. Besser: Mit einer kräftigen Mahlzeit beginnen. Auch zwischendurch ab und zu eine Kleinigkeit essen.

Frischluft tanken

Stickige Räume, gedrängte Enge – wer ohnehin zu Kopfschmerzen neigt, bekommt unter diesen Bedingungen womöglich umso leichter Katerkopfschmerz. Sorgen Sie deshalb gelegentlich für frische Luft. Das kann dazu beitragen, dem Brummschädel vorzubeugen.


Tipps für den "Tag danach"

Vielleicht haben Sie unsere Ratschläge zur Vorbeugung nicht ausreichend umgesetzt, oder einfach übertrieben – und liegen am nächsten Morgen doch mit dickem Kopf im Bett.

  • Wenn es Sie nun nach Rollmöpsen und sauren Gurken gelüstet, dürfen Sie zugreifen und Ihren Elektrolythaushalt ausgleichen. Doch nicht jeder verträgt jetzt Deftiges. Auch gegen ein Frühstück mit Marmeladebrötchen und frischem Obst ist nichts einzuwenden, wenn es denn schmeckt. Hier finden Sie viele Rezeptvorschläge für das Anti-Kater-Frühstück.
  • Durst löschen Sie mit Nichtalkoholischem wie Fruchtsaftschorle — keinesfalls mit alkoholischen Getränken. Das würde die Katerbeschwerden verzögern und verstärken. Verzichten Sie also besser auf das Sektfrühstück.
  • Übrigens: Ein "Ausschwitzen" des Katers in der Sauna kann gefährlich sein. Alkohol und Hitze erweitern die Gefäße. Beides zusammen kann den Kreislauf überfordern. Es gilt also: Mit einem Kater nicht in die Sauna!

  • Lassen Sie das Auto stehen, wenn Sie getrunken haben! Es kann je nach Alkoholmenge und Konstitution unterschiedlich lange dauern, bis der Restalkohol abgebaut ist.

Hilfe aus der Apotheke

Auch in der Apotheke können Sie das eine oder andere Mittel erhalten, das die Katerbeschwerden erleichtern kann. Lassen Sie sich dazu aber gut beraten. Denn wenn Sie noch Alkohol im Blut oder einen angegriffenen Magen haben, sind manche Medikamente nicht unproblematisch.



www.apotheken-umschau.de; 12.09.2005, aktualisiert am 16.02.2012
Bildnachweis: Fotolia/PhotoCD

Newsletter abonnieren

Hier können Sie unseren kostenlosen Newsletter abonnieren »

Spezials zum Thema

Vitamine, Mineralstoffe, Spurenelemente

So decken Sie Ihren Vitaminbedarf und Ihren Mineralstoffbedarf. Außerdem: Wann ein Vitaminmangel droht und wann eine Nahrungsergänzung sinnvoll ist »

Ausgewogene Ernährung: Basis für ein gesundes Leben

Nur wer sich ausgewogen ernährt, bleibt langfristig gesund, beweglich und geistig fit »

Wie oft grillen Sie in den Sommermonaten?

Sudoku

Die beliebte japanische Knobelei in unendlichen Variationen hier online spielen »

Memo-Spiele

Unsere Kartenaufdeck-Spiele, das ähnlich wie das klassische Memory® funktioniert »

Medikamentencheck

Nebenwirkungen und Wechselwirkungen von Arzneien überprüfen »

Vorsorge-Rechner

Welche Vorsorgeuntersuchung können Sie wann in Anspruch nehmen? Unser Rechner sagt es Ihnen »

© Wort & Bild Verlag GmbH & Co KG

Weitere Online-Angebote des Wort & Bild Verlages

Senioren Ratgeber mit Informationen rund um Krankheiten, Medikamente, gesund alt werden, altersgerechtes Wohnen, Pflege und Finanzen
Diabetes Ratgeber mit den Schwerpunkten Diabetes Typ 1 und Diabetes Typ 2: Symptome, Behandlung und Ernährung bei Zuckerkrankheit
Baby und Familie mit Themen rund um Schwangerschaft, Geburt, Vorsorge, Kinderkrankheiten, Homöopathie und Erziehung